Neues Buch „LebensLichtSpuren“ voller Geheimnisse und prallem realen Leben

Cover des Buches LebensLichtSpuren

Mit dem im Engelsdorfer Verlag, Leipzig, in diesen Tagen erschienen Buch LebensLichtSpuren der fiktiven Schriftstellerin Nanaja Meropis ist ein einzigartiges internationales Literaturprojekt realisiert worden. Die Leserinnen und Leser werden in knapp 200 bewegenden Lebensszenen über kulturelle Grenzen hinweg durch die Entwicklung von Persönlichkeiten aus mehreren Kontinenten von der Kindheit bis zum Jetzt geführt. In seinem Geleitwort schreibt der international renommierte Psychologe Prof. Dr. Viktor Sarris: „Mit dem experimentellen Charakter dieser literarischen Kompositionen wird echtes Neuland auch in psychologischer Hinsicht betreten. Ja, es wird das Wagnis auf sich genommen, die herkömmlichen Schranken („Grenzen“) von poetischen Gewohnheiten und Ambitionen zu sprengen zugunsten des harmonischen Zusammenwirkens von verschiedenen Repräsentanten aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen“. Zum weiterer Text und Bestellung hier Klicken

Online-Lesungen zu Lebenslichtspuren mit Helge Heynold ab 8. April unter
https://ohrenweide.podigee.io/

Oder alternativ https://www.evangelisch.de/serien/183217/01-03-2021/ohrenweide2


Wie ein stiller Wink der Bäume an die Menschen – ein Naturphänomen am Philosophenweg

Von Peter Völker, Spessartbund Gelnhausen
Besonders im Frühling ist der Gang über den Pfaffenpfad ein Wandergenuss. Von den letzten Häusern über der Altstadt an schlängelt sich ein schmales begehbares Band, das teilweise aus Treppen besteht, durch den dem Kinzigtal zugeneigten Südhang, eingesäumt von steilen Gärten gen Süden und alten Stützmauern aus vergangenen Weinbergtagen gen Norden, überwuchert mit allerlei Blütenpflanzen zur Zierde des Menschenwerkes, umschwärmt von Bienen und anderen Insekten. Ein leichter, milder Wind führt Apfelblütenduft aus den Gärten. In den Sandsteinritzen huschen Eidechsen, aufgeschreckt vom Sonnenbad von den Tritten des Wanderers. Vogelgezwitscher allüberall. An einer Stelle ein neu erweckter terrassierter Weinberg, der Zeugnis ablegen soll über die Jahrhunderte andauernde Weinblüte Gelnhausens.

Einige Gärten der Natur überlassen, verwunschen. Und immer wieder öffnen sich zwischen Baumkronen und Büschen (Maler-)Blickwinkel auf die Dächer der Altstadt und auf die dunkelgrüne Nordseite des Spessarts in der Ferne. Immer, wenn ich den Pfad gehe, gewinne ich nicht nur geografische Höhe, sondern Inspiration, spüre ich, umgeben von der natürlichen Schönheit gleichermaßen nach innen wie nach außen, weitet sich mein Bewusstsein. Vielleicht trägt deshalb der Pfaffenpfad auch den Beinamen „Philosophenweg“.

Dieser besonderen geschenkten Achtsamkeit habe ich in diesen Wintertagen bei einem Spaziergang die Wahrnehmung eines Naturphänomens zu verdanken. Kurz bevor eine steile Treppe Richtung Waldkindergarten und Blockhaus hinaufführt, fallen die Gärten besonders steil ins Tal hinab. Und an der Abbruchkante stehen drei blattlose Eichen wie mahnende Zeugen eines bedrückenden Zeitwandels. Der Älteste und Kräftigste in der Mitte hat wohl vor Jahrzehnten einen Ast zu dem sich schon dem Abgrund neigenden Baumgesellen zur Linken ausgetrieben und ihn irgendwann in der Falte des nach oben geteilten Stammes der Nachbareiche abgelegt. Der gefährdete Baum nun, hat den Ast in seinen Stamm integriert und somit die „Führsorge“ des starken Nachbarn angenommen. Heute ist er fest mit dem rettenden Ast verwachsen und genießt Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit am Steilhang des Philosophenweges.

Ein paar Tage später ziehe ich den Biologen, Maler und Schriftsteller Hans Melchior Schmidt zu Rate, mit dem ich seit Jahren befreundet bin. Er staunt wie ich. Wir denken, in diesen Tagen des Abstandes könnten wir Menschen Solidarität und wahre Nähe von den Bäumen lernen.

Erstveröffentlichung: Vorsprung Online: https://www.vorsprung-online.de/mkk/gelnhausen/306-gelnhausen/181833-wie-ein-stiller-wink-der-b%C3%A4ume-an-die-menschen.html


Brückenschlag mit Lyrikband „Dünengras und Blutmond“ von Svjetlana Đurić und Peter Völker

Mit dem soeben im Engelsdorfer Verlag in Leipzig erschienen Gedichtband „Dünengras und Blutmond – Gedichte von ins Leben gestreuten Stunden“ der jungen serbischsprachigen Lyrikerin Svjetlana Đurić aus Bosnien und Herzegowina und des Gründauer Autors Peter Völker wird erneut eine kulturelle Brücke geschlagen…auch über Generationen hinweg, heißt es in einer Verlagsankündigung. Nach Ansicht von Völker überwindet Poesie alle Grenzen, Dogmen und Konventionen. Der teilweise zweisprachige Gedichtband sei ein Anreiz zum freien, kreativen Dialog der Menschen beider Länder

Drei Gedichte von Đurić wurden von Brigitte Döbert in die deutsche Sprache übertragen. Die aus Bosnien und Herzegowina stammenden Lyriker Bisera Boskailo und Stevan Tontic übertrugen je ein Gedicht von Völker ins Serbische. Die iranische Schriftstellerin Nahid Ensafpour übersetzte ein Gedicht in die iranische Sprache.

Svjetlana Đurić wurde in Banja Luka, Bosnien-Herzegowina, geboren und absolvierte dort das Gymnasium. Zurzeit studiert sie an der Akademie der Künste, Abteilung für Dramaturgie, in Banja Luka. Sie hat Preise bei mehreren Literaturwettbewerben gewonnen, darunter den Slavko-Jungic-Jesej-Preis, den Preis für Serbische Sprache und einen Literaturpreis für das schönste Gedicht und für die schönste Erzählung. Sie arbeitete an der Adaption des Branko Copic-Gedichts "Jezeva kucica (Igelhäuschen)" für Kindertheater in Banja Luka und als Assistentin des Regisseurs für das Stück "Ubu Roi" im Studententheater Vlado Zeljkovic. Darüber hinaus erlangte sie unter anderem ein japanisches Sprach-Diplom.

Svjetlana Đurić, Peter Völker, „Dünengras und Blutmond“, ISBN 978-3-96145-926-1, Engelsdorfer Verlag, Leipzig, Hardcover, 42 Seiten, 15 Euro.

Regenwald-Projekt

Sehr geehrte Herren und Damen, liebe Freunde,

sicher haben Sie auch schon davon gehört: die beste Strategie gegen den Klimawandel ist Bäume pflanzen. Wir alle haben in der Schule gelernt, dass Bäume das CO2 verbrauchen, das wir Menschen im Übermaß ausstoßen. Aber auch mir ist die aktuelle Relevanz dieser Lehre erst richtig durch die vor kurzem erschienene Studie der ETH Zürich klar geworden, die dieses Problem weltweit beleuchtet hat. (https://science.sciencemag.org/content/365/6448/76)

Heute wende ich mich an Sie mit einem speziellen Wald-Problem, dem Regenwald in Brasilien. Hier verschwinden 43 200 Fußballfelder des Tropenwaldes pro Tag. Die derzeitige Regierung fördert das.

Meine Tochter, Alexandra Schwarz-Schilling, ist seit Jahren in Brasilien engagiert und arbeitet dort u.a. mit einem indigenen Stamm, der im Tropenwald lebt, den Huni Kuin. Sie hat den gemeinnützigen Verein „Living Gaia e.V.“ gegründet.

Die einzige Methode, um das Abholzen im Urwald einzudämmen, heißt: Land kaufen. Die indigenen Volksstämme sind bis heute nicht Eigentümer ihrer Gebiete. Das Ziel ist, sie zu Eigentümern zu machen. Da sie selbst nicht so viel Geld haben, machen wir jetzt einen Spendenaufruf. Ich bitte Sie um eine Spende, egal ob 10€ oder 50€ oder 1000€, an Living Gaia e.V. IBAN De48 4306 0967 1150 1986 00 BIC: GENODEM1GLS Stichwort: Landkauf Amazonas.

Zum besseren Verständnis füge ich diesem Brief den Flyer hinzu, der Sie über Einzelheiten des Projektes und die verantwortlichen Personen informiert. Der Erhalt des Waldes auf der Erde geht uns schließlich alle an. Hier können wir an einer kleinen Stelle dabei mitwirken.

Mit vielen Grüßen
Marie-Luise Schwarz-Schilling

Flyer zum Thema Huni Kuni den Regenwald und indigene Gruppen durch Landkauf schützen. (PDF-Datei)


Anthologie zur griechischen Antike erschienen

Unter dem Titel „Entführung in die Antike – Neue Geschichten um griechische Mythen“ ist in diesen Tagen in Berlin eine Anthologie erschienen.

Das Werk, an dem 63 Autorinnen und Autoren, darunter der Gründauer Autor Peter Völker, beteiligt sind, wurde von dem Berliner Schriftsteller Steffen Marciniak heraus gegeben. Es umfasst 448 Seiten und wurde von PalmArtPress, Berlin, verlegt.

Die Autorinnen und Autoren, unter ihnen der bekannte Dramatiker Rolf Hochhuth, setzen sich darin in unterschiedlichen literarischen Stilformen mit zahlreichen Themen der griechischen Mythologie auseinander.

Das Buch wird ergänzt durch ein Glossar der darin vorkommenden Gestalten und Begriffe. In dieser Form stellt es nach Völker eine „einzigartig vielfältige Auseinandersetzung zeitgenössischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit Aspekten der griechischen Mythologie dar und baut damit eine künstlerische Brücke zwischen der Antike und der Moderne“.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-96258-039-1.

Neues Buch

Liebe im Fokus eines Gedichtbandes von Peter Völker

In seinem neuen Lyrikband „LebensStromSterne“ widmet sich der Gründauer Autor Peter Völker der Liebe.

Das Werk ist dieser Tage im Engelsdorfer Verlag in Leipzig erschienen.

In dem Vorwort zu diesem Werk schreibt die iranische Schriftstellerin Nahid Ensafpour, die in Köln lebt: „Eros, Agape und Phili sind drei Begriffe für das Wort Liebe in der griechischen Sprache: Eros als leibliche Liebe, Agape als göttliche, sich verschenkende Liebe und Philia als freundschaftliche Liebe.

Selten verstehen es Autoren, diese drei Formen der Liebe
in ihren Gedichten zu reflektieren. Peter Völker, der die
griechische Kultur und Mythologie liebt, wie kaum ein anderer,
vollendet es in seinen meisterhaften Liebesgedichten,
all diese Aspekte seinen Lesern zu offenbaren.“.

In seinem neuen Gedichtband nimt er den Leser mit auf eine literarische Reise durch das Leben, schreibt Ensafpour.

Von seinen Gedichten gehe „eine unglaubliche Lebendigkeit aus. Sie seien geprägt von schwebender Leichtigkeit und seiner Liebe zum einfachen Leben“. „Die Gedichte geben uns die Botschaft, dass das Leben kostbar ist und dass es sich
lohnt, den Blick immer nach vorne zu richten“, heißt es in dem
Vorwort weiter.
Seine Verse spiegelten trotz eines melancholischen Tiefgangs
die Hoffnung und Zuversicht, die am Ende die Traurigkeit besiegten.

Nach Ansicht Ensafpours handelt es sich um einen „elysisch
kostbarere Band“ von Völker, der damit eine Literatur geschaffen
habe, „die mit seinem Kunstwerk die Natur vollbringt‘“.


Bezirkslätter Niederösterreich
Zwei deutsche Freunde erobern Hainburger Herzen

Am Freitag vor dem Muttertag kam es in Hainburgs Haydn Bibliothek zu einem neuen Rekord und vermutlich findet man in ganz Österreich nur wenige Orte, in denen ein deutscher Dichter das dritte Jahr in Folge an einem Mai-Wochenende 775 km hin und retour fährt um in der, wie er sagt „von ihm besonders geliebten Stadt Hainburg“ ein Buch vorzustellen.

Die Hainburger Autorenrunde kenntihn besonders gut, weiler in enger Nachbarschaft von Hainburgs Partnerstadt Rodgau wohnt. Das erste Mal kam er noch alleine, im Vorjahr stellte er die iranische Künstlerin Nahid Ensafpour vor und heuer hatte er Hans Melchior Schmidt mitgebracht.

Bild von Hans Melchior Schmidt und Peter Völker

Peter Völker,
der vorzüglich während der Bahnfahrten schreibt, stellte „LebensStormSterne“, einen neuen Lyrikband mit Liebesgedichten vor. „Eros, Agape und Phili sind drei Begriffe für das Wort Liebe in der grichischen Sprache: Eros als leibliche Liebe, Agape als göttliche, sich verschenkende Liebe und Philis als freundschaftliche Liebe. Selten verstehen es Autoren, diese drei Formen der Liebe in ihren Gedichten zu reflektieren“, meint Schriftstellerin Nahid Ensafpour in ihren Vorwort.

Der deutsche Kaffeehausliterat Hans Melchior Schmidt
brachte seine vielältigen Aphorismen aus seinem Sammelband „Gedanken eines Unzeitgemäßen“ zum Vortrag. „Mit kritischem, zuweilen bissigen und scharfem Geist legt er die inneren und äußeren Befindlichkeiten seiner Zeitgenossen bloß, anderseits weiß er auch mit philosophischem Spürsinn und seiner Lebenserfahrung bis zu den zeilos gültigen Wahrheiten des Lebens zu gelangen“, heißt es auf der Umschlagrückseite von Schmidts Buch.

Gruppenbild mit Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel, Erwin Matl, Hans Melchior Schmidt, Peter Völker, Olga Murzina (Russland), Bibliotheksleiterin Renate Glaw und Tourismusstadträtin Dr. Ingrid Gaubatz

Ein literarischer Abend, dargeboten von zwei unzertrennlichen Freunden, den sich so mancher Kunstgenießer nicht entgehen ließen, u.a. auch ein Gast aus Russland sowie Frau Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel und Tourismusstadträtin Dr. Ingrid Gaubatz.


Der Schriftsteller

Der Schriftsteller Peter Völker wurde 1949 in Gründau-Rothenbergen geboren.

Nach einer Ausbildung zum Speditionskaufmann arbeitete er in allen Zweigen der Verkehrswirtschaft.

Als Reedereikaufmann in Hamburg wechselte er Anfang der 80er Jahre zum Deutschen Verkehrsverlag, wo er zwei Jahre als verantwortlicher Redakteur für Außenwirtschaft und Verkehr schrieb und redigierte.
In dieser Zeit hatte er Kontakt zur Hamburger Werkstatt des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt.

Von 1982 bis 1989 war er verantwortlicher Redakteur
für Europapolitik bei der Nachrichtenagentur
Vereinigte Wirtschaftsdienste (vwd) in Eschborn.

Ende der 80er Jahre wurde er Mitherausgeber des alternativen
Magazins "neue hanauer zeitung" (nhz).

Von 1989 bis 2007 war er Bundesgeschäftsführer für Rundfunk,
Film, AV-Medien beim Bundesvorstand der heutigen Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) - vormals IG Medien.

1993 gründete der Autor zusammen mit Freunden den
Solidaritätsfonds demokratische Medien in der Welt eV, Stuttgart,
der in der Folge weltweit unabhängige Medien- und Kunstprojekte
- vor allem freie Radios - unterstützte. Er gehörte bis 2012 dem
Vorstand dieser Organisation an.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit organisierte er journalistische
Studienreisen nach Griechenland und verfasste mehrere Buchbeiträge
zur Zukunft der Medien.

In den letzten Jahren organisierte der Autor für den Kunstverein Meerholz oder in eigener Verantwortung zahlreiche Kunst-Veranstaltungen auf den Gebieten Literatur, Musik, Bildende Kunst, Film darunter auch dialogische Kunstprojekte und Kunstwochen zu Griechenland, Uruguay sowie Bosnien und Herzegowina.

Sein ganzes erwachsenes Leben war der Autor in der Friedens-
und Ökologiebewegung aktiv.

Für seinen deutsch-griechischen Lyrikzyklus "Agamemnon und
Kassandra in Lakonien"
wurde er 2014 von der rumänischen
Kulturakademie Orient-Occident im Rahmen eines Welt-Poesiefestivals
mit dem "Großen Preis der Poesie" ausgezeichnet.

Ein Interview von Radio Kreta mit Peter Völker


Welt-Schriftstellerverband Liceo Poetico de Benidorm

Welt-Schriftstellerverband Liceo Poetico de Benidorm hat Geburtstag!

Weitere Informationen hier.


Welt-Poesiefestival vom Sept. 2016

"Der Autor organisierte im September 2016 in Kooperation mit der Stadt Rödermark ein Welt-Poesiefestival mit 14 Lyrikerinnen und Lyrikern aus allen Kontinenten. Die Veranstaltung fand große öffentliche Aufmerksamkeit weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Peter Völker und Roland Kern, der Bürgermeister von Rödermark, gaben eine Anthologie mit den Gedichten der internationalen Gäste und deutschen Autorinnen und Autoren heraus. In dem Werk wurden auch die Gemälde abgedruckt, die zu je einem Gedicht von Künstlerinnen und Künstlern von den Kunstvereinen in Meerholz und Rödermark angefertigt wurden; außerdem zwei wissenschaftliche Referate. Der Vortrag "Verstehen an der Grenze - kulturwissenschaftliche Betrachtungen über Grenzen und das Fremde in der eigenen Kultur" von Dr. Elke Wehrs von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt, bildete einen der Höhepunkte des Welt-Poesiefestivals."

Nieswand Lyrik Festival

Download mit rechter Maustaste
Mp3 von hr 4 zum Nieswand Lyrik Festival

Historsiche Stadtführungen

Ab sofort bietet der Autor historsiche Stadtführungen zu seinem Roman "Scharlachsamt" zwischen Dichttung und Wahrheit zusammen mit Monika Ungermann als Historikerin und Larissa Schellhaas als junge mittelalterliche Schriftstellerin und Romanheldin an. Die Führungen können bei der Tourist-Information der Barbarossastadt Gelnhausen gebucht werden: Link zu Infos und Buchung


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Zwei Gedichte des Autors, "Jannowitzbrücke" und "Freiheit" wurden von dem Leipziger Sänger, Gitarrist und Liedermacher Ivo Spacek vertont.

Jannowitzbrücke - Peter Völker

Jannowitzrücke Berlin
Foto: Mike Dittmann

Nach 12 Uhr nachts,
vor der neuen Stunde.
Nach 12 Uhr nachts,
vor dem neuen Morgen.
Nach 12 Uhr nachts,
vor dem neuen Tag.
Nach 12 Uhr nachts,
vor der neuen Zukunft.

Berlin, August 2011

Jannovitzbrücke als MP3-Datei (2,8 MB)


Foto: Ivo Spacek

Freiheit

Du kannst sie
nicht erschauen,
du kannst sie
nicht erbauen.

Du kannst sie
nicht erriechen,
du kannst sie
nicht erkriechen.

Du kannst sie
nicht erschmecken,
du kannst sie
nicht erwecken.

Du kannst sie
nicht erzwingen,
du kannst sie
nicht ersingen.

Sie muss
in dir erklingen.

Leipzig (Nikolaikirche), August 2015

Freiheit als MP3-Datei (1,7 MB)

Ivo Spacek (Gesang und Gitarre)
Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig Gesang. Ivo Spacek ist Mitglied des Opernchores Leipzig, Mitglied der Formationen „Beauty Brigade“ und „Wild Flowers“ sowie Inhaber des „Spi“-Tonstudios.